Ergebnis der Bürgerbefragung "Zukunft der Hausärztlichen Versorgung in der Region"

Über einen 2-seitigen Fragebogen, welcher im Dezember als Einlegeblatt im Gemeindeblatt an alle Haushalte im Gemeindegebiet verteilt wurde, hatten die Bürgerinnen und Bürger vom 21.12.2018 bis zum 31.01.2019 die Möglichkeit ihre Meinung zu der Thematik zu äußern.

Insgesamt haben sich 412 Haushalte an der Befragung beteiligt. Bei den 1.304 Haushalten, welchen das Gemeindeblatt zugestellt wird, bedeutet dies eine Beteiligung von 31,6 %. Diese hohe Beteiligung zeigt die große Bedeutung des Themas für die Bevölkerung von Buchbach

Vielen Dank für Ihr Mitwirken!

Nachfolgend das Ergebnis der Befragung:

In den 412 befragten Haushalten leben 1.313 Personen. Von diesen sind 1.105 Personen (84%) Patienten in einer Buchbacher Arztpraxis.

Von 405 Befragten (98,3%) wurde die Bedeutung der hausärztlichen Versorgung in Buchbach als sehr wichtig erachtet.

Eine teilweise Verlagerung der hausärztlichen Versorgung in ein MVZ nach Schwindegg fänden 339 (82,3%) schlecht.

Ein MVZ in Schwindegg mit einer Filialpraxis und einem Arzt in Buchbach fänden 171 Befragte (41,5%) schlecht. 123 (29,85%) fänden dies gut und 107 (26%) mittelmäßig

Ein MVZ in Schwindegg wäre für 140 Befragte (34%) problemlos zu erreichen. Für 152 Befragte (36,9%) wäre dies eher schwierig und für 118 Personen (28,6%) sehr schwierig.

Einen Fortbestand der Apotheke in Buchbach erachten 396 Befragte (96,1%) als sehr wichtig.

Bezüglich des Einkaufsverhaltens verbinden 224 Befragte (54,4%) häufig einen Arztbesuch mit Einkäufen. Bei 126 (30,6%) ist dies nur manchmal und bei 54 (13,1%) nie der Fall.

317 Befragte (77%) sprechen sich gegen eine finanzielle Unterstützung eines MVZ in Schwindegg aus. 79 (19,2%) würden dies befürworten.

343 Befragte (83,2%) sprechen sich dafür aus, dass der Markt Buchbach den Bau eines Ärztehauses verbunden mit altersgerechten Wohnungen initiieren und unterstützen soll. 59 (14,3% sprachen sich dagegen aus.

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